Baugewerks-Innung Rhein-Westerwald

Von der Planung bis zur Umsetzung...
... setzen sich unsere Betriebe für die technisch optimale Umsetzung ein.
Denn solides Planen und Bauen sollte man dem Fachbetrieb überlassen.

Baugewerks-Innung Rhein-Westerwald
Aktuelles




PRESSEMITTEILUNG

Nachfrage im September eher rückläufig

Die Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes bewerten die Geschäftslage im September im Vergleich zum Vormonat weitgehend unverändert. So wird die Wirtschaftslage im Wohnungsbau weiter überwiegend mit „gut“ beschrieben, in den übrigen Bausparten aber nur mit „befriedigend“ beurteilt. Zu dieser Einschätzung dürfte insbesondere die Auftragslage beigetragen haben. Eine unverändert hohe Nachfrage wird im Wohnungsbau gesehen. Anders im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau. Hier überwiegen nun die rückläufigen Meldungen.

Auch die Auftragsbestände geben ein weiteres Mal nach. Sie erreichen im Hochbau nur noch knapp 3,5 Monate (Vormonat 3,5 Monate) und gehen im Tiefbau auf 2,8 Monate zurück; (Vormonat 3 Monate). Wie bereits im August werden damit derzeit mehr Aufträge abgearbeitet, als neue hereinkommen. Nur im Wohnungsbau werden die Auftragsbestände noch als „groß“ beschrieben. Im Wirtschaftsbau und öffentlichen Bau reichen die Urteile von „ausreichend“ bis „zu klein“.

Die Geräteauslastung hat im Hochbau von 75 % im August auf über 80 % im September zugelegt. Im Tiefbau hat die Auslastung bei 72 % gehalten. Beschäftigung und Bautätigkeit werden gegenüber dem Vormonat als „unverändert“ beschrieben. Saisonbedingt müssten die Werte üblicherweise ansteigen. Die Geschäftstätigkeit für die nächsten Monate wird ebenfalls überwiegend unverändert erwartet. Meldungen zu zunehmender Geschäftsentwicklung einerseits und abnehmender andererseits halten sich daneben etwa die Waage.

Die Investitionstätigkeit ist größtenteils auf Ersatzbeschaffungen ausgerichtet. Rationalisierungsinvestitionen werden vereinzelt gemeldet.

Quelle: ZDB, Berlin

 


Baugewerbe zur Baukonjunktur: Talsohle noch nicht durchschritten

Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes zum Auftragseingang legten die Order im Juni im Bauhauptgewerbe insgesamt um gut 9 % zu. In den letzten Monaten waren sie noch deutlich unter den Vorjahreswerten verblieben.

„Es ist natürlich erfreulich, wenn die Signale vom Markt nun wieder positiv erscheinen. Hierbei handelt es sich allerdings um eine deutliche Überzeichnung der Nachfrageentwicklung. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Auftragseingang im Juni durch den Zugang eines Straßenbau-Großprojektes geprägt. Im öffentlichen Tiefbau gab es einen Orderzugang über ca. 3 Mrd. €, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um ca. 800 Mio. € (+35%). Hier schlägt sich offensichtlich die Vergabe des bisher größten ÖPP-Projektes zum fünfjährigen Ausbau und 30- jährigen Betrieb der A3 zwischen Erlangen und Biebelried nieder,“ erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe. Das Projekt ist derzeit im Bundeshaushalt mit einem Investitionsvolumen von insgesamt ca. 2,1 Mrd. Euro veranschlagt.

„Die Vergabe derartiger Aufträge ist für die Auftragslage im Straßenbau für die Masse der hier tätigen mittelständischen Bauunternehmen nicht repräsentativ. An der Ausschreibung von ÖPP-Projekten beteiligen sich angesichts der hohen Auftragsvolumina und langen Laufzeiten nur wenige große Bauunternehmen in Konsortien. Ein derartiger Orderzugang spiegelt wegen der langen Bauzeit auch nicht die Umsatzentwicklung der nächsten Monate wieder“ so Pakleppa weiter.

„Hinzu kommt, dass, wie befürchtet, im Wirtschaftsbau nach wie vor deutlich weniger Aufträge an den Markt kommen. Nach dem Rückgang im Vormonat über 22 %, sind es nun noch einmal ca. -8 %. Ohne die Einrechnung der Vergabe des ÖPP-Projektes, wären die Order im Bauhauptgewerbe insgesamt im Juni nicht um ca. 9 % gestiegen, sondern etwa nur auf Vorjahresniveau verblieben,“ erläutert der Hauptgeschäftsführer des größten Branchenverbandes der Bauwirtschaft.

Die Bauunternehmen konnten nach den Daten des Statistischen Bundesamtes im Juni den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ca. 12% erhöhen. „Hier schlagen sich die hohen Auftragsbestände vom Jahresbeginn immer noch nieder. Diese werden nun sukzessive abgebaut. Neue Aufträge kommen aber nicht im selben Umfang auf den Markt. Die fehlenden Aufträge von heute bedeuten einen Umsatzrückgang in Zukunft.“ erklärte Pakleppa abschließend.

Quelle: zdb.de

 



Baugewerbe: Auftragseingänge brechen im Mai ein

„Die Entwicklung der Auftragseingänge im Mai bestätigt die Einschätzung unserer Unternehmen. Der Rückgang der Order insgesamt um 10,6 % fällt sehr deutlich aus und ist im Wirtschaftsbau mit minus 22 % erwartungsgemäß besonders ausgeprägt. Bereits in den beiden Vormonaten waren die neuen Aufträge rückläufig. Dieses wird die Bautätigkeit in den kommenden Monaten bremsen. Derzeit arbeiten die Unternehmen immer noch die hohen Auftragsbestände vom Jahresbeginn ab.“ Dieses erklärte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach haben die Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten im Bauhauptgewerbe im Mai 2020 einen Umsatz von gut 8 Mrd. Euro erwirtschaftet, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht (- 0,5%). Der Umsatz betrug in den ersten fünf Monaten des Jahres kumulativ ca. 40 Mrd. Euro (+ 7,1 %).   

Pakleppa weiter: „Insbesondere der Rückgang der Order im Wirtschaftshochbau im Mai um 35 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigt die Investitionszurückhaltung der Unternehmen aus der Industrie als auch aus dem Dienstleistungsbereich infolge der Corona-Pandemie sehr deutlich. Sowohl die exportorientierte deutsche Industrie als auch Handel und Gastronomie haben mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen. Dieses drückt auf die Investitionsbereitschaft. Auch im Wohnungsbau verzeichnen wir im Mai mit minus 4,6 %, nach fast minus 13 % im April, deutlich weniger Auftragseingänge als im Vorjahr. Hier zeigen sich die negativen Folgen steigender Arbeitslosen- und Kurzarbeiterzahlen. Aufträge der öffentlichen Hand können den Einbruch nicht kompensieren. Sie erreichen selbst gerade das Vorjahresniveau, obwohl die Aufträge aus dem Straßenbau mit minus 5,5 % wieder erheblich unter dem Niveau des Vorjahres verbleiben. Im gesamten bisherigen Jahresverlauf fehlen hier im Vergleich zum Vorjahr gut 8 %.
In der aktuellen Situation ist die öffentliche Hand besonders gefordert. Die Unternehmen haben im Vertrauen auf den vom Bund initiierten Investitionshochlauf ihre Kapazitäten aufgebaut. Nun müssen die entsprechenden Aufträge endlich auf den Markt kommen. Auch beim Aufbau der Autobahn GmbH darf Corona nicht Ausrede für fehlende Aufträge sein. Darüber hinaus braucht der kommunale Straßenbau dringend Impulse. Die Anpassungen im Grundgesetz müssen nach der Sommerpause zügig beschlossen werden, damit das aufgelegte Konjunkturprogramm für die Kommunen auch wirksam werden kann.“   

Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB)




Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz mit neuem Präsidenten

MAINZ, 19.06.2020 – Klaus Rohletter, Vorstandsvorsitzender der Bauunternehmung Albert Weil, ist neuer Präsident des Verbandes „Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz“. Er wurde gestern einstimmig für vier Jahre in dieses Amt gewählt. Der Verband vertritt die Interessen von rund 1.200 bauausführenden Betrieben in Rheinland-Pfalz.

Klaus Rohletter tritt die Nachfolge von Frank Dupré an, der erster Präsident des seit 2016 fusionierten Verbandes von Bauindustrie und Baugewerbe war. Rohletter ist seit 2006 Mehrheitsaktionär der Albert Weil AG (Limburg/Lahn) mit 365 Mitarbeitern und einer Bauleistung von mehr als 80 Millionen Euro und langjähriges Vorstandsmitglied des Verbandes.

Dem neuen Präsidium des Verbandes gehören folgende zehn Persönlichkeiten an:
Peter Karrié (Karrié, Mainz), Hilmar Klein (Klein, Jünkerath), Dr. Thomas Knieriemen (F.K. Horn, Kaiserslautern), Fritz Eckard Lang (Lang, Bodenheim), Elisabeth Sauer-Kirchlinne (Sauer, Koblenz), Ludger Schneider (Eurovia, Koblenz), Elmar Schnorpfeil (Schnorpfeil, Treis-Karden), Frank Rodens (Faber, Alzey), Klaus Rohletter (Weil, Limburg), Steffen Walter (Gross, St. Ingbert).

Quelle: bauwirtschaft-rlp.de



Baugewerbe: Absenkung der Mehrwertsteuer ohne Effekte auf Bauwirtschaft
Mehr Bürokratie und höhere Kosten erwartet.

„Die geplante, äußerst kurzfristige Absenkung des Mehrwertsteuersatzes und seine spätere Wiedererhöhung bedeuten für die Bauwirtschaft einen hohen Organisationsaufwand mit beträchtlichen Kosten, ohne dass damit mehr Investitionen getätigt werden. Denn niemand wird ein Haus bauen, nur weil die Mehrwertsteuer 3 % niedriger ist.“ Dieses erklärte der Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast, anlässlich der heutigen öffentlichen Sachverständigenanhörung im Deutschen Bundestag.
Bauprojekte im Rohbau dauern von der Auftragserteilung bis zur Abrechnung meistens länger als sechs Monate. Ausgenommen sind kleinere Umbauten und Sanierungsmaßnahmen. Entsprechend den geltenden Regeln wird der Umsatzsteuersatz zum Zeitpunkt der Fertigstellung/Abnahme für das gesamte Bauwerk in Ansatz gebracht.

„Der hohe Aufwand entsteht für uns daraus, dass unsere Kunden nun die Bauleistungen entsprechend des Leistungszeitraumes in mehrere Zeiträume aufgliedern wollen,“ so Quast. „Dieses wird zu vorgezogenen Auftragserteilungen führen, um möglichst viel Bauleistung in diesem Jahr zu erbringen und abzurechnen. Bei den oft üblichen Pauschalverträgen im privaten Baubereich bedeutet das für die Unternehmer eine zusätzliche Leistungsfeststellung zum 30.6. und zum 31.12.2020.“
Darüber hinaus befürchtet der ZDB-Präsident, dass es für ein bereits begonnenes Bauwerk zu Forderungen der Bauherren kommen wird, die bestehenden Verträge aufzuheben und neue Teilverträge abzuschließen, die dann auch wieder eine zusätzliche Leistungsfeststellung zum Jahresende mit sich bringt.  Dieses führt nicht nur zu erheblichem bürokratischem Aufwand, sondern birgt auch die Gefahr vermehrter Rechtsstreitigkeiten.
Dieses kann wie folgt vermieden werden:

I. Die Bau- und Ausbauwirtschaft wird temporär aus den geltenden Mehrwertsteuerregelungen herausgenommen und der Mehrwertsteuersatz für Abschlagsrechnungen im zweiten Quartal 2020 bleibt dauerhaft für das Bauvorhaben gültig und wird damit bei der Schlussrechnung in Ansatz gebracht. Da es bei der Reduzierung der Mehrwertsteuer ja vorrangig um einen konjunkturellen Impuls geht, wird dies viele potentielle Bauherren veranlassen, kurzfristig Aufträge zu erteilen.

II. Bei allen Bauaufträgen, die zwischen dem 1.7. und 31.12.2020 beauftragt werden, ist der abgesenkte Mehrwertsteuersatz von 16 % anzuwenden, unabhängig vom Zeitpunkt der Fertigstellung. Der Baubeginn kann zeitlich begrenzt werden.

Quast appellierte daher an die politisch Verantwortlichen in Bundesregierung und Bundestag, eine für die Bauwirtschaft praktikable und bürokratisch handhabbare Lösung zu finden.

Quelle: zdb.de


 






Anlässlich der Corona-Krise verzeichnen unsere Handwerksbetriebe nie dagewesene Einbrüche mit schwerwiegenden Folgen für Liquidität, Beschäftigung und den Betriebsbestand. Viele Handwerksberufe üben aber gerade auch in diesen Tagen zentrale systemrelevante Tätigkeiten aus: sei es im Bereich Hygiene und Gesundheit, bei der Lebensmittelgrundversorgung oder im Bereich technischer Notdienste und Mobilität.

In den vergangenen zwei Wochen haben Innung, Verband und Handwerkskammer Ihnen eine Fülle von Informationen zur Verfügung gestellt. Wir bündeln Fragen und Informationen, die sich für Handwerksbetriebe und Handwerksorganisationen aktuell im Zusammenhang mit der Corona-Krise stellen. Greifen Sie zurück auf die nachstehenden Informationen:

Zentralverband des Deutschen Handwerks:  https://www.zdh.de/themen-a-z/coronavirus/

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung:

Fragen zu Personalangelegenheiten, Kurzarbeit, Kredite, Zuschüsse, Bürgschaften und Liquidität:

Elisabeth Schubert
Tel. 02602 1005-11 oder 0151- 51087631

Michael Braun
Tel. 02602 1005-25 oder 0151-54760979

Fragen zu Gesellenprüfung, Prüfungsablauf, Einsatz Prüfungsausschuss

Fred Kutscher
Tel. 02631 946413

Kerstin Görldt
Tel. 02631 946410

 












Pressemitteilung
Stimmungslage am Bau zunehmend getrübt
 
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Maßnahmen wirken sich mehr und mehr auf die Stimmung am Bau aus. Das geht aus der monatlichen Unternehmensbefragung des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) hervor. Demnach bewerten die Betriebe ihre Geschäftslage im Mai mit „Befriedigend“. Dies verdeutlicht erneut, dass einerseits der Baustellenbetrieb unter großen Anstrengungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln überwiegend aufrechterhalten wurde. Andererseits ist dies gleichwohl mit Mehraufwand und Produktivitätsverlusten für die Betriebe verbunden.  Anders als sonst charakterisieren die Bauunternehmen die Bautätigkeit im Mai gegenüber dem Vormonat als weitgehend unverändert. Steigerungen wurden nicht vermeldet.
 
Auch in der Geräteauslastung wird die Abkühlung der Konjunktur deutlich. Zwar hat diese im Hochbau gegenüber dem Vormonat um gut 5 %-Punkte auf gut 75 % zugelegt, sie bleibt allerdings 5 %-Punkte unter Vorjahresniveau. Im Tiefbau konnte die Auslastung gegenüber dem Vormonat nicht gesteigert werden und liegt bei gut 70 %. Im Vorjahr lag sie bei 75 %.   
Auch die Geschäftserwartung in den kommenden Monaten zeichnet kein besseres Bild. Die Unternehmen rechnen mit einer deutlich abnehmenden Orderdynamik. Das ist letztlich auf die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns bei den öffentlichen Auftraggebern (hier vor allen Dingen den Kommunen) und denen im Wirtschaftsbau zurückzuführen.   
Vor diesem Hintergrund relativiert sich auch die Entwicklung der Auftragsbestände. Zwar legten diese im Hochbau leicht zu, von 3,5 Monaten auf 3,7 Monate. Im Straßenbau sind sie hingegen rückläufig, von 2,5 Monaten auf 2,3 Monate. Hier dürfte sich niederschlagen, dass die Auftragseingänge in den letzten beiden Monaten im Straßenbau deutlich rückläufig waren.   
Schließlich sehen die Bauunternehmer die Preise für Bauleistungen unter erheblichem Druck. Auch das trübt die Geschäftserwartung für das zweite Halbjahr weiter ein.   
Quelle: zdb.de








Baugewerks-Innung tagte in Raubach

Das Schützenhaus in Raubach war in diesem Jahr der Veranstaltungsort der diesjährigen Innungsversammlung der Baugewerks-Innung Rhein-Westerwald, zu der Obermeister Jürgen Mertgen die Mitglieder und Referenten herzlich willkommen heißen konnte.
„Es ist eine Zeit, die ich so noch nicht erlebt habe. Mit einem lachenden Auge stehe ich morgens auf, weil ich weiß, dass die Hütte voller Arbeit ist. Das andere Auge weint. Weil wir einfach zu wenig Mitarbeiter/ innen haben. Die Fachkräfte fehlen!“, so der Obermeister in seinem Geschäftsbericht. Mertgen weiter: „Sie wissen genauso wie ich, wenn der Mitarbeiter an der Baustelle und beim Kundendienst eingesetzt wird, muss er für den Betrieb motiviert sein. Er vertritt Sie vor Ort beim Kunden. Seine Einstellung, sein Auftreten und seine Arbeiten müssen Ihren Vorgaben entsprechen.“ Mertgen unterstrich die Ausführungen und stellte eigene innerbetrieblichen Maßnahmen zur Mitarbeiterzufriedenheit vor.
Von der BKF Schule GmbH, Neuwied, erläuterte der Referent Jürgen Schäfer aktuelle rechtliche Bestimmungen im Umgang mit digitalen Tachografen und erforderlichen Aufzeichnungspflichten im gewerblichen Güterverkehr. Rechtsanwalt Andreas Theis von der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz referierte über Änderungen der VOB/A und ging auf wichtige Urteile aus dem Baurecht ein. In einem kurzen Bericht erläuterte Melanie Bartz, Handwerkskammer Koblenz, die Änderungen der Lernfelder bei überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen. Auch die neue Handwerkskampagne des Zentralverbandes wurde mit Interesse der Versammlungsteilnehmer vorgestellt.
Bei der Abstimmung über die Jahresrechnung des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden Vorstand und Geschäftsführung Entlastung erteilt. Auch der Haushaltsplan erfolgte mit den Stimmen der anwesenden Mitglieder einstimmig. Im Anschluss an die Vorträge stand die Pflege des Gemeingeists auf der Tagesordnung der Innung. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich an dem zum Veranstaltungsort angrenzenden Schützenhaus der Raubacher Schützengesellschaft in der Disziplin Luftgewehr-Schießen zu behaupten. Für alle Teilnehmer eine wirklich gelungene und kurzweilige Innungsversammlung.




 

Insgesamt rechnen wir in 2020 mit einem Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 5,5 % auf 145 Mrd. Euro. Die Dynamik der Preisentwicklung für Bauleistungen hat sich im Jahresverlauf 2019 von knapp +6 % auf +4,5 % abgeschwächt. Davon gehen wir auch in 2020 aus, sodass der Umsatz in 2020 real um 1 % wachsen wird. Der Fachkräftebedarf der Bauunternehmen ist weiter hoch. Wir rechnen mit einem Personalbestand von 870.000 Beschäftigten im Jahresdurchschnitt (+1,5 %).“ Dieses ist die Einschätzung der Präsidenten des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, und des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Reinhard Quast, anlässlich der gemeinsamen Pressekonferenz heute in Berlin. Quelle:  zdb.de

Zum heutigen Beschluss des Deutschen Bundestags

Mit seinem heutigen Beschluss stärkt der Bundestag Handwerk und Mittelstand in der Bauwirtschaft: Der Meistertitel ist essentiell wichtig, um die Qualität und Sicherheit der Bauausführung sowie der beruflichen Bildung zu erhalten. Daher begrüßen wir ausdrücklich, dass heute ein weiteres Etappenziel auf dem Weg zur Wiedereinführung der Meisterpflicht für einige Gewerke erreicht ist.  Nun ist der Bundesrat aufgefordert, dem Gesetzesvorschlag ebenfalls zuzustimmen. Damit kann ein politischer Fehler aus den Jahren 2003 / 2004 korrigiert werden.“  Quelle: zdb.de






Arbeitssicherheit!
Hilfestellung Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz.

Die BG BAU hat zur Unterstützung bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung zu dieser Thematik eine Checkliste zur Ermittlung möglicher Gefährdungen herausgegeben, die unter dem nachfolgenden Link abgerufen werden kann

Checkliste_Mutterschutz.pdf








Auszubildende in Gesellenstand gehoben

Auch in diesem Jahr war der historische Stöffelpark in Enspel Veranstaltungsort für die Freisprechungsfeier der Baugewerks-Innung Rhein-Westerwald. Neben den Hauptakteuren des Tages, den Junghandwerkern, waren auch zahlreiche Ausbilder, Familienangehörige sowie Vorstands- und Prüfungsausschuss-Mitglieder der Einladung gefolgt.

In seiner Laudatio erklärte Jörg Prangenberg, stv. Obermeister der Innung: „Wir feiern hier schon ein einschneidendes Ereignis in dem Leben eines jeden jungen Menschen, die Zeit der Ausbildung ist vorbei. Dabei denken Sie bitte daran, dass eine handwerkliche Berufsausbildung ein hervorragendes Standbein ist, auf dem Sie Ihr weiteres berufliches Leben aufbauen können.“ Bekräftigt wurden die Ausführungen von Frank Sterz, dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses: „Mit der bestandenen Gesellenprüfung haben Sie heute bewiesen, dass Sie die richtige Wahl getroffen haben! Das Bestehen der Gesellenprüfung ist eine besondere Leistung, die nur durch Fleiß, Disziplin und Engagement erbracht werden kann.“

Daran anschließend folgte die Ausgabe der Gesellenbriefe an 11 Maurer und 2 Hochbaufacharbeiter.

Für besondere Prüfungsleistungen wurde Dustin Deneu aus Urbach (Ausbildungsbetrieb Paul Mertgen GmbH & Co. KG, Straßenhaus) geehrt.

Maurer

Lukas Amann, Scheidt (Nink GmbH & Co. KG, Görgeshausen); David Becher, Rosenheim (Michael Becher, Maurermeister, Rosenheim); Anatoli Cernjakov, Westerburg (Stahl-Hochbau GmbH, Willmenrod); Dustin Deneu, Urbach (Paul Mertgen GmbH & Co. KG, Straßenhaus); Mohammad Ghulami, Ransbach-Baumbach (Schlosser GmbH, Mogendorf); Hossain Ali Haidari, Holler (Kilian & Roth GmbH & Co. KG, Holler); Wolfgang Kuhn, Wissen (Fritz Meyer GmbH, Altenkirchen); Aleksandr Meling, Betzdorf (Karl Wengenroth GmbH, Niederdreisbach); Kirill Metzler, St. Katharinen (Willi Prangenberg GmbH, Neustadt); Jonni Ortlieb, Kirburg (Moritz Bau GmbH, Steinebach); Tobias Wernsdorf, Großseifen (BAUtec Gebr. Schönberger GmbH, Höhn)

Hochbaufacharbeiter

Chris Tim Koch, Stein-Neukirch (Jens Theis, Maurermeister, Stein-Neukirch); Justin Schneider, Leuterod (Dickopf Baugesellschaft mbH & Co. KG, Herschbach);

 




Baugewerks-Innung führt Innungsversammlung durch

Auch in diesem Jahr konnte Obermeister Jürgen Mertgen zahlreiche Mitglieder zur Innungsversammlung willkommen heißen - standen doch auf der Tagesordnung informative und wichtige Vortragsthemen, die bei den Mitgliedsbetrieben Anklang fanden. Nach der Begrüßung und Vorstellung des umfangreichen Geschäftsberichtes durch den Obermeister stand auf der Fachvortrag „Bauwerksabdichtung - Aktuelle Informationen zur DIN 18533“ auf der Tagesordnung. Es referierten Norbert Weiss und Marco Bongarz von der Firma Remmers GmbH, Löningen,

Daran anschließend informierte Rechtsanwalt Norbert Dreisigacker, Geschäftsführer der Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz die Mitglieder über „Aktuelle Themen zur Verbandsarbeit“.

Nachdem Jahresrechnung und Haushaltsplan durch die Versammlung genehmigt und weitere Berufsstandsfragen innerhalb der Versammlung besprochen wurden, konnte Obermeister Mertgen die Versammlung mit dem Dank an alle Beteiligten beenden.




 

Bauhauptgewerbe mit fulminantem Schlussquartal 2018

Das Bauhauptgewerbe hat im letzten Quartal 2018 intensiv an der Umsetzung von Bauvorhaben gearbeitet. So haben die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten nach den Daten des Statistischen Bundesamtes im Schlussquartal 2018 ca. 7 % mehr Stunden geleistet als im letzten Quartal 2017. Die Order legten im letzten Quartal um ca. 15 % zu.

Pakleppa: „Dies spiegelt die hohe Nachfrage an Bauinvestitionen wider; ob im Wohnungsbau oder bei der Infrastruktur. Und es zeigt, mit welch hohem Engagement die Bauunternehmen die Aufträge abwickeln. Um den volkswirtschaftlich gestellten Herausforderungen zu entsprechen, haben die Unternehmen in den letzten Jahren in erheblichem Maße in Geräte und Personal investiert. Dabei konnten sie sich auf die Politik des Investitionshochlaufes des Bundes ebenso stützen, wie den Willen der Bundesregierung, Investitionen in den Wohnungsbau durch verbesserte Rahmenbedingungen zu fördern. Diese Signale dürfen jetzt nicht infrage gestellt werden, Deutschland braucht die Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Wohnungsbau.“

Mit dem fulminanten Schlussquartal schließen die Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten das Jahr 2018 mit einem Umsatzplus von knapp 11 %. Zu dieser nominalen Umsatzentwicklung hat nach den Daten des Statistischen Bundesamtes eine Steigerung der Baupreise um knapp 6 % beigetragen. Pakleppa: „Den Bauunternehmen gelingt es, dank der großen Nachfrage besser, die Risiken des Baugeschäfts angemessen zu einzupreisen. Die höheren Baupreise resultieren aber zuvorderst aus erhöhten Kosten für Baustoffe und Baumaterial. Die Kosten steigen hier auf breiter Front; so z.B. bei Betonstahl im Jahresverlauf 2018 um über 10 %, und für Bitumen um knapp 30 %. Zudem wurde im Jahr 2018 eine Tariferhöhung von 6 % wirksam.“

Quelle: zdb.de

 





Baumarkt 2019 weiter auf stabilem Wachstumskurs: Der Umsatz legt um 6 % zu und die Beschäftigung steigt auf 850.000.

 „Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum der Bautätigkeit im neuen Jahr auf hohem Niveau fortsetzen wird und erwarten für 2019 ein nominales Umsatzplus im Bauhauptgewerbe von 6 %. Der Umsatz erreicht damit ein Niveau von 128 Mrd. Euro.“ Das erklärten heute die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Dipl.-Ing. Peter Hübner, und des Zentral­verbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Dipl.-Ing. Reinhard Quast, auf der gemeinsamen Jahresabschluss-Pressekonferenz in Berlin.

 „Für den Wohnungsbau gehen wir im laufenden Jahr von einem nominalen Umsatzwachstum von 6,5 % aus. Für 2019 erwarten wir ein weiteres deutliches Wachstum von 5,5 %. Damit sind 2018 rund 300.000 Wohnungen erstellt worden. Für das neue Jahr rechnen wir mit 315.000 bis 320.000 Einheiten“, erklärten Hübner und Quast. Für Produktion und Fertigstellungen gelte, dass die Zunahme auf den weiterhin boomenden Geschosswohnungsbau beschränkt bleibe. Der klassische Eigenheimbau werde dagegen auf Vorjahresniveau stagnieren. „320.000 Wohnungen bedeuten zwar eine Verdopplung des Fertigstellungsniveaus gegenüber 2010. Das reicht aber noch nicht an den Bedarf von mindestens 350.000 Wohnungen heran“, ergänzten Hübner und Quast.

Wenn auch am Konjunkturhorizont derzeit einige dunkle Wolken zu erkennen seien, für den Wirt­schaftsbau gelte dies nicht, so die Bau-Spitzenverbände. Sie erwarten für das laufende Jahr eine nominale Wachstumsrate der Umsätze in dieser Sparte von 7 %, die 2019 nur leicht auf 6 % zurückgehen soll. „Zwar sind die Wachstumserwartungen für die deutsche Wirtschaft nach unten revidiert worden. Betroffen wäre die deutsche Bauwirtschaft aber erst dann, wenn deutsche Industrieunternehmen aufgrund verschlechterter Absatzerwartungen im Ausland ihre Investitionen – darunter auch in Bauten – im Inland zurückfahren würden“, erklärten Hübner und Quast. Davon sei aber in den aktuellen Investitionsumfragen nichts zu sehen.

„Trotz einiger nach wie vor unerfüllter Wünsche im kommunalen Bereich, die finanzpolitischen Rahmenbedingungen für den öffentlichen Bau bleiben auch im neuen Jahr günstig. Wir erwarten für 2018 ein nominales Umsatzplus im Bauhauptgewerbe in dieser Sparte von 5 %, das 2019 leicht auf 6 % zulegen sollte. Nach langen Jahren der Investitionszurückhaltung der öffentlichen Hand zeigt sich nun wieder ein deutliches Wachstum der Bautätigkeit bei Bund, Ländern und Gemeinden. Vorreiter war der Bund, der von 2014 bis 2017 die Investitionen bzw. Investitionszuschüsse in Bundesfernstraßen, Eisenbahnen des Bundes, Bundeswasserstraßen und den kombinierten Ver­kehr von 10,3 auf 13,3 Mrd. Euro gesteigert hat.“

 Auch die gute Entwicklung auf dem Bauarbeitsmarkt halte an. Die Zahl der Beschäftigten habe im Jahresdurchschnitt 2018 bei rund 832.000 gelegen, 20.000 oder 2,5 % mehr als im Vorjahr. Verglichen mit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 mit 705.000 hätte die Branche die Belegschaften um nahezu 20 % ausgeweitet. Somit habe auch der Bau seinen Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur deutlichen Ausweitung der Erwerbstätigkeit geleistet. Für 2019 gehen Hübner und Quast von einem weiteren Beschäftigungsaufbau in der Größenordnung von gut 2 % auf 850.000 Erwerbstätige aus.

 Quelle: zdb.de


 

 

 


Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
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